Bullet am Walserberg:
Die „Mostis“ nicht zu stoppen.
Ein Abend voller Tempo, Konzentration und Fairness: Beim Bulletturnier der Chess Sports Association am Walserberg setzten sich Florian und Maximilian Mostbauer an die Spitze.
BERICHT & FOTOGRAFIE · PETER KRANZL

Eine Minute.
Volle Spannung.
Rasant ging es am Freitag, 11. September, im Best Western Hotel am Walserberg bei Salzburg zu. Die Chess Sports Association hatte zum Bulletturnier geladen – und 17 Spielerinnen und Spieler stellten sich der besonderen Herausforderung mit einer Bedenkzeit von gerade einmal einer Minute plus zwei Sekunden Inkrement pro Zug.
Gespielt wurde im Rundenturnier, also jeder gegen jeden. Damit war nicht nur schnelles Rechnen und Entscheiden gefragt, sondern über den gesamten Abend hinweg auch jede Menge Konzentration und Kondition.
Die Mostis vorne.
Sportlich führte einmal mehr kein Weg an den Mostbauer-Brüdern vorbei. Unsere „Mostis“, wie sie in der oberösterreichischen Schachszene gerne genannt werden, waren an diesem Abend eine Klasse für sich. Florian Mostbauer setzte sich mit starken 14 Punkten durch und sicherte sich den Turniersieg. Nur einen halben Punkt dahinter landete Maximilian Mostbauer mit 13,5 Punkten auf Rang zwei.

Den dritten Platz belegte Nils Hake mit 13 Punkten. Lorenz Gauchel kam ebenfalls auf 13 Punkte und belegte nach Feinwertung Rang vier.
Tempo mit Haltung.
Die Teilnehmer fanden am Walserberg hervorragende Spielbedingungen vor. Trotz des naturgemäß hohen Tempos eines Bulletturniers wurde der gesamte Bewerb von großer Disziplin und Fairness geprägt.

Ein besonderes Lob gebührt Mag. Harald Schneider-Zinner, Präsident der Chess Sports Association, der für eine souveräne Turnierleitung sorgte und es sich gleichzeitig nicht nehmen ließ, selbst zu den Figuren zu greifen. Als Spieler belegte er mit 11 Punkten den sechsten Rang.
Ein Abend, der verbindet.

Einen wesentlichen Anteil am gelungenen Abend hatte auch Günter Vorreiter, der als Turnierdirektor und Hausherr für den ausgezeichneten Spielort und die entsprechenden Rahmenbedingungen sorgte.
Besonders erfreulich war die Atmosphäre abseits der Bretter: Trotz aller Konzentration und des sportlichen Ehrgeizes herrschte unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein ausgesprochen familiäres und freundschaftliches Miteinander. Genau diese Mischung aus sportlichem Wettbewerb, Fairness und Geselligkeit machte den besonderen Charakter der Veranstaltung aus.

Endstand
- Florian Mostbauer – 14 Punkte
- Maximilian Mostbauer – 13,5 Punkte
- Nils Hake – 13 Punkte
- Lorenz Gauchel – 13 Punkte
- Benedikt Niedermayer – 11,5 Punkte
Weitere Bilder vom rasanten Schachabend gibt es in der Galerie. Die komplette Endtabelle und alle Details sind bei Chess-Results abrufbar.