Wichtiger Auftaktsieg gegen Leonding

Samstag,14.10,Gasthof Wallner

In der schachlichen Welt erwacht heute der Klang der neuen Saison, ein duftender Hauch von Erneuerung liegt in der Luft.

In der noblen Arena des Schachadels, wo die 64 Quadrate eine Bühne für die geistige Grandeur der Kontrahenten bilden,
ereignet sich heute ein episches Duell von erhabener Bedeutung. Das gastgebende St. Valentin und das aufstrebende Leonding, ein Team von nicht minder eindrucksvollem Ansehen, finden sich an diesem legendären Schauplatz ein, um das hochheilige Schachspiel zu praktizieren.

In dieser Partie sind die Schachfiguren nicht nur einfache Holzstücke, sondern lebendige Symbole des Geistes, die auf einem von Finesse und Strategie gezeichneten Schachbrett agieren. Die Spieler, in ihrer Rolle als Schachphilosophen, loten die unendlichen Tiefen des Geistes aus, um triumphale Züge und bedeutungsschwere Manöver zu gestalten.


Mögen die Züge auf dem Schachbrett wie Zeichen auf einer unendlichen Leinwand erstrahlen und als eine Ode an die Ewigkeit des Geistes in die Chroniken des Schachs eingehen. Willkommen zu diesem majestätischen Gipfeltreffen der Schachkunst!

 
 

Aufsteiger Leonding ist in stärkster Besetzung eingetroffen,die Spitzenpaarung lautete daher Flo gegen Internationalen Meister Weiß Christian.Es kommt die schottische Partie aufs Brett,sehr bald ist erkennbar dass Flo seine Hausaufgaben gemacht hat,er blitzt das erste Dutzend Züge schlafwandlerisch runter,während Grisu schon bald auf sein eigenes Gespür angewiesen scheint.Zwar kommt Flo mit leichtem Vorteil ins Mittelspiel,Christian kann aber mit feinen Manövern ausgleichen,letzlich flüchtet sich Florian dann ins Dauerschach.

Jakob,unser Neuzugang,hätte sich für seinen Einstand wohl einen leichteren Gegner gwünscht als Dr.Thomas Hebesberger.Er sieht sich mit dem Londoner System konfrontiert,sehr bald wird aber eh klar :das ist keineswegs Neuland für ihn.Schon sehr bald übernimmt er das Ruder,hat auf beiden Flügeln mehr vom Spiel und überdies den schwachen e3 Bauern im Visier.Thomas muss gewaltigem Druck standhalten,und als Jakob dann eine Figur für 3 Bauern opfert wird sein Widerstand letzlich gebrochen und Jakob gewinnt eine sehr feine Partie!

Harry führt die weissen Steine gegen den berüchtigten Eröffnungstheoretiker Dr.Dübon,schlauerweise lockt er diesen schon rasch auf unerforschtes Terrain indem er seinen schwarzfeldrigen Läufer gegen des Gegners Springer abtauscht und als Kompensation das Zentrum beherrscht.Nach beiderseitigem interessanten Lavieren und einigen Abtäuschen ist ein Quasi-Endspiel entstanden mit Dame und Springer gegen Dame und Läufer,und innerlich frohlocken wir bereits eingedenk Harry`s Endspiel-Virtuosiotät.Doch eine kleine Unachtsamkeit und der Gegner kann plötzlich eine Stellung erzeugen in der Harry praktisch Patt ist und zumindest einen Bauer einbüsst.Glücklicherweise verbindet er den „Gewinnzug“ mit einem Remisangebot welches Haribo beidhändig annimmt.

Peter darf gegen Ernst Schüller seine altbewährte Caro-Cann Eröffnung anbringen,die Partie verläuft ruhig,ereignislos und kurz und endet mit Friedensschluß

Käpt`n Reini spielt eine Doppelfianchetto  Positionspartie,erreicht hiermit also eine Stellung die er meisterlich beherrscht und üblicherweise grosse Qualen für den Gegner bedeutet. Alexander Klinkan kann jedoch sehr gut dagegenhalten,die Partie wogt lange hin und her,erlebt auch mehrere Zeitnotphasen und endet schliesslich Unentschieden.Ein bis zum letzten Atemzug ausgefochtener Kampf!

Andreas kann sich Harald Winklers Tauschorgie nicht erwehren,er scheint zwar leicht besser daraus hervorzugehen,doch Harald setzt seine Strategie des Abtausches bis zuletzt gnadenlos erfolgreich durch,das logische Ergebnis ist Remis.

Leonding, als Aufsteiger in diese prestigeträchtige Liga, zeigte sich als ein wahrhaft würdiger Gegner und ließ in diesem packenden Schlagabtausch keinen Zweifel an ihrer Entschlossenheit aufkommen, sich in der Elite des Schachs zu etablieren. Dieses Duell wird zweifellos in die Geschichtsbücher eingehen und als Quell der Inspiration für zukünftige Generationen von Schachspielern dienen.

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