Massaker im Gemeindesaal

Kantersieg und Tabellenführung

 Heute reisten wir mit großem Optimismus nach Hinzenbach, zum Tabellenletzten der Liga. Es fing schon recht erfreulich damit an dass das gegnerische 6.Brett unbesetzt blieb. So konnte sich Peter seinen langgehegten dringenden Wunsch nach einem Besuch der Sprungschanze erfüllen. 

Doch zum Match selbst: Im prächtigen Gemeindesaal kam keine Platzangst auf, selten findet man solch hervorragende Spielbedingungen.

 Am Spitzenbrett  baute Flo, in der klassischen Caron Cann Eröffnung, gegen Denk Franz kontinuierlich  Druck auf. Irgendwann war dieser dann zu gross, es knirscht an allen Ecken und Enden und sein Gegner verlor Übersicht,die Qualität und auch die Lust am Weiterspielen . Ein souveräner Start-Ziel Sieg.

 

Lukas sah sich mit einem geschlossenen Sizilianer konfrontiert. Geschlossen wollte es Lucky gegen Stefan Habacher allerdings nicht lange halten, der interessante schwarze Bauernvorstoss d5 nach d4 nebst Schlagen auf c3 läutete einen totalen Stellungswechsel ein. Allerdings war nicht klar zu wessen Gunsten. Nach etlichen Verwicklungen befand man sich in einem Endspiel, Turm und Springer gegen Turm und Läufer, noch remislich aber mit leichterem Spiel für Lucky. Als sich dann aber sein Gegner an einem vergifteten Bauern vergreift ist es unversehens im Nu zu Ende!

Grosses Kompliment an Stefan für sein kreatives Spiel, er hat unseren Lucky ordentlich schwitzen lassen. 

 

Auf Brett 3 spielte Reini Königsindisch im Anzuge, die gefürchtete Heimberger Variante. Andreas Luger opferte, schon in leichter Bedrängnis, den Bauern g7 und die Rochadeoption, er erhoffte sich damit Gegenspiel auf der halboffenen G-Linie. Aber schon 2 Züge später kostete ihn eine Unachtsamkeit eine ganze Figur und natürlich auch die Partie.


Roland Posch gegen Alois Hellmayr lautete die Paarung am 4.Brett.Recht bald hatte Alois, nach einer sizilianischen Alapin-Eröffnung, eine sehr bequeme Stellung erreicht. Im weit fortgeschrittenem Mittelspiel, Doppel Turm und gleichfärbige Läufer, beherrschte Schwarz die einzig offene Linie und hatte – als Nebenfront-auch Druck auf  den rückständigen Bauern d4. Diesen heimste Alois mit feinen Manöver dann auch ein, es entstand ein Turmenspiel mit Loisschem Mehrbauern welches dann in ein Endspiel Turm und 2 Bauern gegen Dame mündete. Endspielkünstler Alois brachte mit präzisen, hochkarätigen Zügen die Ernte ein. Ein Sieg vom Feinsten!

Andreas erspielte sich-gegen René Möstl – recht rasch einen großen Positionssvorteil. Aus einer königsindischartigen Eröffnung kreiierte er zunächst einen Königsangriff a la Drachenvariante. Diesen konnte Schwarz zwar abwehren fand sich aber in äußerst passiver Lage wieder,der rückständige d6 Bauer stand unter massivem Beschuss. Mit mehreren schönen taktischen Schlägen knackte Andreas dann letztlich  Stellung und Gegner.

Somit mussten unsere sympathischen Gegner die Höchststrafe erfahren, bei abschließenden Bierchen versicherten  wir einander jedoch ewigwährende Freundschaft.

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